Warum das Dehnen nach dem Spiel unverzichtbar ist
Du hast gerade das letzte Ass geschlagen, die Muskeln brennen, das Herz schlägt wie ein Presslufthammer. Und jetzt? Viele denken, das war’s – aber das ist ein fataler Irrtum. Ohne gezieltes Stretching verheddern sich die Fasern, der Körper bleibt in Spannung, und die nächste Trainingseinheit wird zur Tortur.
Die drei Killer-Muskeln, die du nie vergessen darfst
Schultern, die sich nach jedem Aufschlag wie ein Gummiband anspannen; die hinteren Oberschenkel, die beim Sprung plötzlich ruckartig einziehen; die Waden, die beim Landen wie ein Gummi-Band zurückschnellen. Genau hier setzt das Stretching an – es löst die Knoten, bevor sie zu Chroniken werden.
Schulter-Stretch
Greif dir einen Partner, lass ihn deinen Arm nach hinten ziehen, bis du die Dehnung spürst. 20 Sekunden halten, dann Seite wechseln. Das bringt die Schultern zurück in den neutralen Modus.
Hamstring-Stretch
Stell dich gerade hin, ein Bein auf einen niedrigen Hocker, Rücken gerade, nach vorne beugen. Du willst das Gefühl, als würdest du einen langen, schweren Vorhang nach unten ziehen. 30 Sekunden, dann das andere Bein. Simpel, aber effektiv.
Waden-Stretch
Lehne dich gegen eine Wand, ein Bein nach hinten, Ferse fest auf dem Boden, Knie gestreckt. Der Trick: Das vordere Bein leicht beugen, um den Druck zu erhöhen. 15 Sekunden pro Seite, und du spürst, wie die Spannung nachlässt.
Der goldene Rhythmus: Wie lange und wie oft?
Ein kurzer, intensiver Stretch von 5-10 Minuten reicht völlig aus, wenn du ihn konsequent nach jedem Training machst. Mehr ist nicht besser – zu langes Dehnen kann das Bindegewebe überdehnen, das willst du nicht. Und ja, das gilt auch für Profis.
Ein häufiger Fehler, der deine Regeneration sabotiert
Viele gehen nach dem Spiel sofort ins Bett, ohne die Muskeln zu lockern. Das ist wie ein Auto nach einer langen Fahrt sofort abzustellen, ohne den Motor abzukühlen. Das Resultat? Verspannte Muskeln, vermehrte Verletzungsgefahr, und du bist beim nächsten Match nicht mehr in Topform.
Ein kleiner Bonus-Tipp, der den Unterschied macht
Eine Faszienrolle nach dem Stretching nutzt die Druckwelle, um Verklebungen zu lösen. 2 Minuten pro Muskelgruppe, leicht über die Haut gleiten lassen – das ist das Sahnehäubchen.
Jetzt bist du dran
Pack deine Sporttasche, nimm die Rolle mit, und setz den Stretch-Plan sofort um. Dein Körper wird dir danken, dein Team wird es spüren. Und wenn du noch tiefer einsteigen willst, schau dir den Guide https://volleyballtipps.com/articles/volleyball-stretching-nach-training/ an.




















